Uni DUE: NRW School of Governance mit Festakt eröffnet
Studenten plaudern mit Rüttgers
Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat die NRW School of Governance des Instituts für Politikwissenschaft am vergangenen Mittwoch in einem Festakt offiziell eröffnet. Rüttgers sprach vor rund 100 geladenen Gästen im Duisburger Gerhard-Mercator-Haus von einem „Juwel in der nordrhein-westfälischen Bildungslandschaft“. Neben Rüttgers zählten Persönlichkeiten wie der Oberbürgermeister von Duisburg, Adolf Sauerland, Alt-OB Josef Krings und der Rektor der Universität Duisburg-Essen, Lothar Zechlin, zu den Teilnehmern.

(v.l. Adolf Sauerland, Josef Krings und Lothar Zechlin)
Im Mittelpunkt standen jedoch die Studierenden. Seit dem gerade gestarteten Wintersemester belegt der erste Jahrgang den Masterstudiengang „Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung“ an der Universität Duisburg-Essen. Die Verknüpfung zwischen politikwissenschaftlicher Lehre und praktischer Expertise steht dabei ganz oben auf dem Stundenplan der Studierenden. Neben den Politikdozenten der Universität lehren viele prominente Gastredner aus verschiedenen Bereichen an der NRW School of Governance. Ministerpräsident Rüttgers machte im Rahmen des „HANIEL Master Course“ den Anfang und nahm vor der Eröffnung an einem Kamingespräch mit den Master-Studierenden teil.

(Ministerpräsident Rüttgers im Gespräch mit den Master-Studierenden)
„Während des Gesprächs herrschte eine sehr persönliche Atmosphäre“, sagt Studentin Gesine Röder, „Herr Rüttgers hat uns einen Einblick in seinen Terminplan und die politische Planung gegeben. Das ist so in keinem Lehrbuch nachzulesen.“ Auch Rüttgers zeigte sich von der Diskussion und den Planungen für den Studiengang beeindruckt.
(Studierende des Masterstudiengangs)
Prof. Dr. Dr. Karl-Rudolf Korte ist Leiter der NRW School of Governance. „Wir wollen uns hier in Duisburg als Ruhrpott-Harvard etablieren“, beschreibt Korte die Zielsetzung der Bildungseinrichtung, „dazu gehört ein enges Betreuungsverhältnis zu unseren Studenten.“
Darüber hinaus bietet der Studiengang zusätzliche Elemente zur Begabtenförderung nach dem Motto: „Vielversprechende Nachwuchskräfte noch exzellenter machen“ an. So können besonders erfolgreiche Studierende den Masterabschluss verkürzen und in den Promotionsstudiengang wechseln. Außerdem stehen zahlrei-che Förderinstrumente - wie Promotionsstipendien, Förderpreise oder der persönliche Gedankenaustausch in Expertenforen - zur Verfügung. Die Absolventen des viersemestrigen Studiengangs sollen damit vielseitig auf Führungspositionen in Politik, öffentlicher Verwaltung, Verbänden oder Unternehmen vorbereitet werden. 
(Förderer und Studierende der NRW School of Governance)
Die NRW School of Governance wird von verschiedenen Partnern und Förderern unterstützt. Neben finanziellen Kooperationen geht es dabei auch um direkte Unterstützung der Studenten, beispielsweise in Form von Praktikumsplätzen oder Stipendien. Hauptförderer sind die Stiftung Mercator, die Haniel Stiftung, die RAG, sowie die Georgsmarienhütte Holding. Darüber hinaus bestehen Ausbildungskooperationen mit über 40 regionalen und überregionalen Partnern.






