02. Dezember 2009
„Open think tank-Workshop“ - Komplexe und globale Perspektiven nach der Bundestagswahl
In Anlehnung an die gemeinsame Konferenz der Partnerinstitute NRW School of Governance und American Institute of Contemporary German Studies (AICGS) im April 2009 in Washington D.C. fand am 2. Dezember 2009 in den Räumlichkeiten der Stiftung Mercator in Essen der zweite Teil der Reihe in Form eines "open think tank-Workshops" statt.

(v.l.: Dr. Jackson Janes, Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Dr. Richard Kiessler; Diskussionsrunde; Martin Florack, Prof. Dr. Christoph Strünck, Dr. Herbert Jakoby)
Geleitet wurde die Diskussion auch diesmal von Dr. Jackson Janes (Executive Director AICGS) und Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte (Direktor NRW School of Governance). Während im April die ersten 100 Tage der Obama/Biden - Administration analysiert wurden, so stand bei dieser Konferenz neben der Prüfung der damaligen Betrachtungen vor allem die Frage im Vordergrund, was aus dem Ergebnis der Bundestagswahl 2009 für das transatlantische Verhältnis abgeleitet werden kann? Die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer debattierten über die kollektiven Aufgaben des transatlantischen Bündnisses, über die außenpolitische Bedeutung von Deutschland in der EU nach dem Lissabon-Vertrag, sowie die veränderte Rolle Deutschlands in der internationalen Politik.
Durch ein innovatives Debattier-Format war die Konferenz geprägt von prägnanten Thesen, dichter Interaktion und hoher Aktualität. Gefördert wird der transatlantische Dialog von der Essener Stiftung Mercator. Sie gehört zu den großen deutschen Stiftungen, initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen.
Rede von Dr. Richard Kiessler, Chefredakteur in der WAZ Mediengruppe, Sonderkorrespondent Außenpolitik






