Qualifizierung geht an die Schule: das Projektjahr 2010
Die NRW School of Governance bietet im Jahr 2010 zum dritten Mal in Folge in Schulen der Region die drei Module „Parteien und Wahlen“, „Politik und Regieren in Deutschland“ und „Politik und Medien“ im Rahmen des von der Sparda Bank West geförderten Qualifizierungsprogramms „Weiterbildung geht an die Schule“ an.

(v.l.: Brinja Noth (PETO Partei) im Gespräch mit den Schülern; Fotos von dem Modul "Parteien und Wahlen" im Mercator Gymnasium Duisburg, 17. Juni 2010)
Der Politik- und Sozialkundeunterricht an Schulen legt die Grundbausteine zur demokratischen und politischen Bildung von Jugendlichen, jedoch bleibt kaum Zeit für praxisorientiertes Nachfragen und die Diskussion mit Experten aus Politik, Verwaltung oder Medien. Für diese inhaltliche Vertiefung sorgt das Dozenten-Team der NRW School of Governance Kristina Weissenbach, Melanie Diermann, Jörg-Uwe Nieland, Niko Switek und Julia-Verena Lerch. Um die Kluft zwischen Theorie und Praxis zu überwinden, wird in jedem Modul ein Experte aus dem jeweiligen Praxisfeld eingeladen.

(v.l.: Dr. Jörg-Uwe Nieland; Schüler bei der Gruppenarbeit; Susanne Krekeler (Metall NRW/Unternehmer NRW) im Gespräch mit Schülern des Mercator Gymnasiums)
Mit der Durchführung des zweiten Moduls „Politik und Regieren“ am 02.07. im Mercator Gymnasium in Duisburg endet die erste Phase des Qualifizierungsprogramms vor den Sommerferien. Anhand eines Planspiels konnten die Schülerinnen und Schüler den Gesetzgebungsprozess entlang der Gesetzesinitiative zur Fragestellung „Wahlaltersenkung auf 16 Jahre?“ nachspielen. Besonders im Mittelpunkt stand dabei die Debatte in den Parteien und Fraktionen, die am Gesetzgebungsprozess beteiligt sind. Im Dialog mit Henning Becker, Mitarbeiter im Landtag NRW, erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die parlamentarische Mehrheitsfindung auf Landesebene und konnten diese mit den eigenen Erlebnissen und Beobachtungen aus dem Planspiel vergleichen.
Ab September startet das Qualifizierungsprojekt an weiteren fünf Schulen in den Regionen Duisburg, Köln und Essen in die zweite Phase.






